Applaus für die jungen Schreiberlinge

PROJEKT ⋅ Kinder und Jugendliche haben für unsere Zeitung zahlreiche Artikel verfasst. Auf dieser Seite lesen Sie die letzten Beiträge – und erfahren, wie eine Lehrerin das Projekt erlebt hat.
20. Mai 2017, 05:00

Lehrerin Marie-Christine Züger aus Escholzmatt erzählt über ihre Erfahrungen mit dem Projekt «Zeitung in der Schule». Bei diesem hat sie mit ihrer Klasse aus der Sekundarschule Escholzmatt zum ersten Mal mitgemacht.

Marie-Christine Züger, wie haben Sie das Projekt mit Ihrer Klasse erlebt?

Toll war, dass jeden Tag die Zeitung gekommen ist. Pro Tag haben wir immer 20 Minuten gelesen. Das hat einen schönen Rhythmus gegeben – und es haben auch Schüler gelesen, die sonst nicht viel lesen. Super war auch, dass ein Journalist zu uns gekommen ist. Für die Schülerinnen und Schüler war das extrem motivierend. Genau zu dieser Zeit sind wir mit den Texten nämlich nicht so vorwärtsgekommen.

Wie hat der Journalist geholfen?

Er hat den Schülern Ideen gegeben, was sie schreiben könnten. Da waren sie plötzlich motiviert und haben sich Mühe gegeben. Und er sagte ihnen, dass sie Mut haben sollten, mit Leuten zu reden.

Liessen sich alle Schüler begeistern?

Nicht ganz alle, aber die Mehrheit hat es schon gepackt. In der Klasse sind ein paar Schüler, die nicht so gerne schreiben. Einen Text zu verfassen, der aus mehr als fünf Sätzen besteht, finden manche schon schwierig.

Sie haben unserer Zeitung zwei Texte geschickt. Hat jedes Kind etwas geschrieben?

Ja, und die zwei besten Artikel haben wir dann ausgewählt. Einige, die nicht gewonnen haben, waren vielleicht ein wenig enttäuscht. Einige haben sich aber nicht so reingegeben und waren daher nicht überrascht. Und vereinzelte wollten auch gar nicht, dass ihr Text in die Zeitung kommt. (gjo)

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