Abwasserleitungen: Projekt ist auf Kurs

OBERLAND ⋅ Das Abwasser soll vom Oberland nach Altdorf geleitet werden. 6 Millionen Franken werden dieses Jahr investiert.
12. Januar 2018, 04:39

Das Zwischenziel ist klar: Bis Ende 2019 soll eine durchgehende Abwasserverbindung zwischen Göschenen und Altdorf geschaffen werden. Dann sollen die Abwasserreinigungsanlagen in Göschenen und Wassen aufgehoben werden. Der bislang milde Winter erlaubt es nun, ab dem kommenden Montag in den ersten Abschnitten die Bauarbeiten wieder aufzunehmen, wie die Abwasser Uri mitteilt.

In einem weiteren Schritt wird die Leitung zwischen Andermatt und Göschenen unter anderem auch in Koordination mit den laufenden Arbeiten zur Sanierung der Schöllenenstrasse bis im Jahr 2020 fertiggestellt. Nach dem Umbau der ARA Andermatt in ein Abwasserpumpwerk wird das Abwasser des Urserentals ab 2021 ebenfalls in der ARA Altdorf gereinigt.

Leitungskorridor in Strassen

Aufgrund der Topografie müssen in den einzelnen Bauabschnitten die Leitungen über weite Strecken in den National- und Kantonstrassen realisiert werden. Wo immer möglich wurde jedoch versucht, eine Linienführung ausserhalb des Strassenkörpers zu finden. Die Leitungsarbeiten in oder unmittelbar im Bereich der Strassen werden in den kommenden zwei Jahren zu den entsprechenden Verkehrsbehinderungen führen. «Abwasser Uri ist bestrebt, die Behinderungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten», heisst es in der Mitteilung.

Bei den Investitionen 2018 von rund 6 Millionen Franken können die Aufträge fast ausnahmslos an Urner Unternehmen vergeben werden. «Damit ist Abwasser Uri weiterhin ein wichtiger Auftraggeber im Urner Ingenieur- und Bauwesen.»

Für die gesamte Ableitung von Realp bis Altdorf steht ein Bruttokredit von 37,3 Millionen Franken zur Verfügung. Bis dato sind davon rund 14 Millionen verbaut worden. (red)


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