Naturinspirierte Kunstwerke im Zeughaus ausgestellt

ALTDORF ⋅ Bis am 19. November sind unter dem Titel «Embleme» im Zeughaus Werke von Iakovos Xenakis, Barbara Ackermann und Kaspar Friedli zu sehen.
14. November 2017, 08:07

Nach 2011 ist der griechische Maler Iakovos Xenakis erneut mit Bildern im Kanton Uri zu Gast. Xenakis wurde 1958 in Kairo geboren. Er studierte Kunst in Athen und in Zürich. Seit 1985 lebt er in Griechenland, hat aber auch Freunde in Uri. Er stellte seine abstrakten und figurativen Bilder bereits mehrfach in der Schweiz, Griechenland und Grossbritannien aus.

Nun animierte Xenakis die befreundeten Sekundarlehrer Barbara Ackermann und Kaspar Friedli aus dem Berner Seeland, gemeinsam eine Ausstellung zu organisieren. Diese kam im Zeughaus Altdorf zu Stande.

36 Werke zieren das Zeughaus in Altdorf

Die drei Freunde werden in ihren Werken mit Bildern in Öl oder Mischtechnik vor allem durch die Natur inspiriert. So meint Xenakis: «Knochen sind das Hauptgerüst des Leibes. Licht und Schatten schmücken dieses kinetisch perfekte Gebilde, dargestellt als Schönheit des Verschleisses, als Verlust oder Gleichgültigkeit der Natur.» Auch Friedli schreitet aufmerksam durch die Natur. Knochen, Federn, Blätter, Früchte erzählen eine spannende Geschichte. «Ich versuche in meinen Bildern, Form und Funktion, Oberfläche und Struktur aufzunehmen und zu verstehen. Meine Beobachtungen und Erkenntnisse kann ich als Eindrücke in Kupferplatten einritzen und so sichtbar machen.» Freuden im Alltag inspirieren Ackermann, wie Muster an einer Säule, Pflastersteine auf dem Boden in Schattdorf oder die Saxofonblüten der Aristolochia im Garten. Schön ineinander verteilt, präsentieren die drei Künstler total 36 Werke. 10 Prozent vom Verkaufserlös der Werke werden als Barspende an die IG Hornkuh Uri abgeliefert.

 

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Hinweis

Die Ausstellung unter dem Titel «Embleme» ist bis 19. November täglich (ausser Dienstag) von 18 bis 21 Uhr geöffnet.


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