Andermatt
Der Red Bull Superskicross ist zurück auf dem Gemsstock

Am Samstag ist es wieder so weit: Die weltbesten Skicross-Athletinnen und -Athleten messen sich zum Saisonende beim Red Bull Superskicross auf dem Gemsstock. Zu überwinden gilt wieder eine herausfordernde Rennstrecke mit spektakuläreren Hindernissen.

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Waghalsige Sprünge und schnelle Rennen verspricht der Red Bull Skicross am Samstag wieder auf dem Gemsstock.

Waghalsige Sprünge und schnelle Rennen verspricht der Red Bull Skicross am Samstag wieder auf dem Gemsstock.

Bild: PD

Eine Zusammenstellung von spektakulären Hindernissen in einem einzigartigen Rennformat – diese Kombination beschreibt den Red Bull Superskicross wohl am besten. Dazu kommt eine erlesene Auswahl eingeladener Topathletinnen und -athleten aus dem Skicross World Cup, wie die Schweizerin Fanny Smith (29 Weltcup-Siege und dreifache Weltcup-Gesamtsiegerin), Reece Howden (CAN), der Titelverteidiger der Ausgabe 2021, oder die Medaillengewinner von Peking, Sandra Naeslund (SWE), Ryan Regez (SUI) und Alex Fiva (SUI). Insgesamt werden acht Damen und 16 Herren am Samstag, 26. März, in Andermatt an den Start gehen.

Das Grundprinzip bleibt das gleiche: Die Strecke besteht aus zwei verschiedenen Linien: eine blaue und eine silberne. Dieses Jahr wird jedoch nicht per Los entschieden, welche der beiden Linien gefahren wird, sondern die Athletinnen und Athleten können ihre favorisierte Linie während des jeweiligen Durchgangs selbst wählen und diese zu ihren Gunsten nutzen. «Spannung pur und packende Fights sind also garantiert», schreiben die Organisatoren in ihrer Mitteilung.

Gefahren wird im «Knock-out-System»

Für die je neun «Obstacles», zu Deutsch Hindernisse, auf dem ein Kilometer langen Kurs haben sich die Organisatoren für den Red Bull Superskicross wieder einiges einfallen lassen. Das Rennen wird im klassischen «Knock-out-System» gefahren. Jeweils vier Athletinnen und Athleten treten gegeneinander an und die zwei schnellsten Fahrer qualifizieren sich für die nächste Runde. Im Final gewinnt der Teilnehmende, der zuerst die Ziellinie überquert. Nach dem letztjährigen Wettkampf schwärmte die Schweizerin Fanny Smith von dieser einzigartigen Strecke:

«Mit den zwei Linien musst du sehr schnell reagieren und umstellen können. Dieser Event ist auf einem anderen Level. So etwas hat man vorher noch nie gesehen.»

Während den «Time Trials», die am Tag vor dem Rennen stattfinden und die Startaufstellung bestimmen, muss jede Athletin und jeder Athlet beide Linien einmal befahren. Die Zeiten beider gefahrener Linien werden addiert und ergeben schliesslich die Qualifikationszeit von jedem Athleten. Gefahren werden die «Time Trials» jeweils zu zweit.

Wer zuerst die Ziellinie überquert, gewinnt das Rennen.

Wer zuerst die Ziellinie überquert, gewinnt das Rennen.

Bild: PD

Das Rennen am Samstag kann sowohl vor Ort, als auch von zu Hause aus im Fernsehen verfolgt werden. Auf SRF zwei wird das Rennen live ab 12.25 Uhr übertragen. Auf dem Gemsstock (Bereich Mittelstation / Gurschen-Flyer) wird kein Eventticket benötigt, die Zuschauer können das Rennen entlang der Strecke vor Ort mit verfolgen. Um zum Eventgelände zu gelangen, ist jedoch ein Bergbahnticket notwendig. (RIN)