Andermatt
Volksmusik aus der Innerschweiz und dem Tessin: Für Vielfalt ist an den Ländlerabenden gesorgt

Auch diesen Sommer organisiert die Kulturkommission Andermatt im Juli und August die bereits zur Tradition gewordenen Ländlerabende.

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Die Instrumente stehen schon bereit. Bald beginnen die Ländlerabende in Andermatt.

Die Instrumente stehen schon bereit. Bald beginnen die Ländlerabende in Andermatt.

Bild: PD

An vier Mittwochabenden spielen Volksmusikformationen aus Uri, der Innerschweiz und dem Tessin in verschiedenen Restaurants von 19 bis 22 Uhr für Einheimische und Gäste traditionelle Schweizer Volksmusik. Da der Tessiner Abend mit dem Trio Nostranello letztes Jahr ein grosser Erfolg war, hat sich die Kulturkommission entschieden, die Musiker aus dem Tessin auch dieses Jahr nach Andermatt einzuladen. Sie werden am 12. Juli im Restaurant Biselli mit Mandoline, Gitarre, Akkordeon und Gesang südliches Ambiente verbreiten und für fröhliche Stimmung sorgen.

Traditionell urchige und konzertante Volksmusik

Den zweiten Ländlerabend wird am 2. August im Gasthaus Bären die einheimische Hüüsmüsig Gehrig bestreiten. Sie wird mit Akkordeon, Geige und Blockflöte, begleitet von Klavier und Bass, Kostproben aus ihrem breiten Repertoire von traditionell-urchiger bis konzertanter Volksmusik zum Besten geben.

Als Ad hoc-Formation wird am 16. August im Riverhouse das Duo Fränggi Gehrig – Markus Flückiger mit Sepp Huber am Bass zu hören sein. Der Akkordeonist Fränggi Gehrig und der Schwyzerörgeler Markus Flückiger sind innerhalb der Volksmusik Grenzgänger. Beide sind mit traditioneller Ländlermusik aufgewachsen, beschäftigen sich aber oft auch mit anderen Stilrichtungen. Am Ländlerabend in Andermatt wird man von ihnen aber vorwiegend traditionelle Stücke von Jonny Gisler, Franz Schmidig, Franz Feierabend oder Walter Grob zu hören bekommen.

Am 30. August spielt im Hotel Crown die Formation Echo vom Gätterli aus dem Kanton Schwyz. Sie fühlt sich der traditionellen Volksmusik im runden und lüpfigen Innerschwyzer-Stil verpflichtet. Ihr Markenzeichen sind vor allem Ländler, Polkas und Schottisch von alten Meistern der Volksmusik wie Kasi Geisser, Leo Kälin und anderen.

Die Kulturkommission und die Wirtsleute freuen sich auf vier gemütliche Abende mit guter Volksmusik. Der Eintritt ist frei. Es wird eine Platzreservation empfohlen. (pd)