Urner Bildungs- und Kulturdirektion
Trotz Krisen: Zukunftsweisende Schlüsselprojekte gehen vorwärts

Wegen der Folgen der Coronapandemie und des Kriegs in der Ukraine für die Schule und Integration ist die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri im ersten Halbjahr 2022 gefordert. Dennoch hat sie auch in Schlüsselprojekten Fortschritte vorzuweisen.

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Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Uri (BKD) hat ein arbeitsintensives erstes Halbjahr 2022 hinter sich, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Die Intensität der Coronapandemie klang zwar Anfang Jahr ab; jedoch folgte mit dem Krieg in der Ukraine bruchlos die nächste grosse Krise, die Auswirkungen auf die Schule und Integration im Kanton Uri hatte.

Regierungsrat Beat Jörg.

Regierungsrat Beat Jörg.

Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 20. Oktober 2021)

«Dank der bewährten Strukturen und Prozeduren sowohl in der Volksschule als auch in der Integration konnten wir diese Krise, mindestens was die BKD angeht, bisher gut meistern», wird Regierungsrat Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, in der Mitteilung zitiert. Neben der Krisenbewältigung habe das Tagesgeschäft reibungslos funktioniert, und sie konnten in den zukunftsweisenden Schlüsselprojekten wichtige Fortschritte erzielen.

Erste Hürde bei Bildungsgesetz genommen

Die Direktion hat sich im Einklang mit der vom Regierungsrat angestrebten Gesamtentwicklung des Kantons fünf Schlüsselprojekte und Ziele vorgenommen. Der Landrat hat das revidierte Gesetz über Schule und Bildung (Bildungsgesetz) in der Session vom 15. Juni einstimmig zuhanden der Volksabstimmung vom 25. September verabschiedet. Die Arbeiten zur Anschlussgesetzgebung wurden, wo nötig und sinnvoll, teilweise bereits gestartet. Die Verordnung zu «Kunst und Bau» ist noch in Arbeit. Das Ziel ist es, dass die Verordnung vom Landrat behandelt wird. Der Kreditbeschluss zum Kantonsbeitrag für die Sanierung des Theaters Uri (2023 bis 2030) ist ebenfalls noch in Arbeit.

Der Bericht zum Projekt Sportzentrum Ursern (Postulat Daniel Furrer) ist soweit vorbereitet, dass er dem Landrat in der September-Session vorgelegt werden kann. In der Umsetzung des kantonalen Integrationsprogramms 2022 bis 2023 (KIP 2bis) konnte ein besonderer Fokus wie geplant auf die Erreichung von Migrantinnen und Migranten aus EU/EFTA- und Drittstaaten gesetzt werden. Im Herbst 2022 wird die BKD zudem bereits mit den Arbeiten am kantonalen Integrationsprogramms 3 starten.

Arbeit an Leuchtturmprojekten

Darüber hinaus trieb die BKD die ihr zugewiesenen Leuchtturmprojekte aus dem Regierungsprogramm 2020 bis 2024+ voran. Dazu gehören zum Beispiel die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die Weiterentwicklung des Bildungsangebots mit Blick auf die Internationalisierung.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der digitale Wandel: Im Rahmen der kantonalen Digitalisierungsstrategie hat die BKD in ihren Bereichen weitere Umsetzungsschritte gemacht, damit Uri die Chancen des Wandels nutzen kann. «Mit all diesen Arbeiten in Bildung, Kultur und Sport leistet die BKD einen ganz wichtigen Beitrag, dass unser Kanton weiterhin lebenswert ist und weiterhin einen guten Lauf haben kann», wird Beat Jörg in der Mitteilung weiter zitiert, und er dankt allen, die sie dabei unterstützen. (cn)

Alle wichtigen Jahresziele der BKD samt aktuellem Zwischenstand sind verfügbar auf der Website des Kantons mit dem Suchbegriff «Jahresziele BKD».