HC KTV Altdorf
Altdorfer Handballer treffen in erstem Spiel auf einen unberechenbaren Gegner

In der Vorrunde des Schweizer Cups trifft die erste Mannschaft auf den FSG Lausanne-Ville/Cugy. Der Saisonstart ist am Sonntag in der Westschweiz.

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Kevin Ledermann ist auch am Sonntag für den HC KTV Altdorf auf dem Platz.

Kevin Ledermann ist auch am Sonntag für den HC KTV Altdorf auf dem Platz.

Archivbild: Urs Hanhart (Altdorf, 30. April 2022)

Nach einer intensiven Vorbereitung fällt dieses Wochenende für die 1. Mannschaft des HC KTV Altdorf der Startschuss für die neue Handballsaison. Dies schreibt die Mannschaft in einer Mitteilung. In der Vorrunde des Mobiliar-Schweizer-Cups trifft die 1. Mannschaft auf FSG Lausanne-Ville/Cugy. Das Spiel startet am Sonntag um 15 Uhr in Lausanne. Das Spiel wird nicht einfach, wie aus der Mitteilung hervorgeht. Die Handballer schreiben: «Alles andere als ein Traumlos für den Saisonstart.»

Der Grund: Die Gegner sind in der letzten Saison aus der zweiten Liga aufgestiegen – und für die Urner somit ein «völlig unbekanntes Blatt». Im Zuge dessen sei es ein Saisonstart ins Ungewisse. Hinzu komme die lange Anreise und weiter die Westschweiz als Austragungsort. Alle Faktoren würden das Spiel nicht zu einer einfachen Aufgabe machen.

Spiel ist ein «idealer Test»

Trotz unbekanntem Gegner und langer Anreise: Die Mannschaft strebe einen Sieg an, um sich für die erste Hauptrunde des Cups zu qualifizieren. Und: «Das Spiel kommt zwar etwas früh, ist aber auch ein idealer Test unter Wettkampfbedingungen für die am 11. September beginnende Meisterschaft.»

Beim ersten Spiel diese Saison muss die Mannschaft ohne den Kreisläufer Tomas Adamcik und Fabian Auf der Maur auskommen. Adamcik fällt aus beruflichen Gründen, Auf der Maur wegen eines Kreuzbandrisses aus.

Bei den Altdorfern bleibt alles beim Alten – zumindest fast

Die beiden sind nicht die Einzigen, die an diesem Wochenende nicht für die Altdorfer auf dem Platz stehen können. So fehlt der Stammgoalie Christian Amrein, da er neu beim NLB-Team Stäfa unter Vertrag steht. Ansonsten können die Trainer Stefan Epp und Stefan Arnold auf dieselbe Mannschaft wie im Vorjahr zählen. Und: Da die letztjährigen U19-Spieler nun komplett mit der 1. Mannschaft trainieren, konnte laut Mitteilung die Trainingsintensität gesteigert werden.

Der Trainer Stefan Arnold hofft, dass das Team einen Schritt vorwärts machen kann und «entsprechend hungrig auftreten wird». Die Mannschaft wolle vermehrt auf Tempo spielen. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Männer bereit dafür seien: «Wir wollen gewinnen und nicht nur einen Sonntagsausflug nach Lausanne machen.» (zgc)