Kanton Uri
Die Waldbrandgefahr ist derzeit erheblich – diese Anweisungen gibt die Regierung

Der Föhn, die anhaltende Trockenheit und die Wetterprognosen veranlassen die Experten zu Warnungen gegenüber der Bevölkerung.

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Nach dem Bräteln sollte das Feuer unbedingt vollständig gelöscht werden.

Nach dem Bräteln sollte das Feuer unbedingt vollständig gelöscht werden.

Symbolbild: Pius Amrein

Die Experten der Fachstellen im Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehinspektorat des Kantons Uri beurteilen die Waldbrandgefahr derzeit als erheblich (Stufe 3 von 5). Wie einer Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion Uri zu entnehmen ist, liegt das an der anhaltenden Trockenheit, verbunden mit Föhn und den Wetteraussichten bis zum Beginn der nächsten Woche.

Diese Umstände veranlassen die Verantwortlichen nun dazu, die Bevölkerung zu einem «sorgfältigen Umgang mit Feuern im Wald und in Waldesnähe sowie im Freien» aufzufordern, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Es bestehe die Gefahr, dass wegen weggeworfener Raucherwaren oder Funkenflug eines Grillfeuers Brände entstehen.

Diese Verhaltensregel empfiehlt die Regierung dringend:

  • Feuern im Wald und in Waldesnähe/im Freien möglichst unterlassen.
  • Keine brennenden Raucherwaren und Streichhölzer wegwerfen.
  • Feste Feuerstellen benutzen.
  • Bei starkem Wind – vornehmlich vor und während Gewittern – wegen des starken Funkenflugs kein Feuer entfachen.
  • Feuer nie unbeaufsichtigt lassen.
  • Feuer vor dem Weggehen immer löschen und sicherstellen, dass Feuer und Glut tatsächlich erloschen sind.
  • Den Anweisungen der lokalen Behörden ist unbedingt Folge zu leisten. (zgc)

Weitere Informationen zur aktuellen Lage gibt es unter www.naturgefahren.ch oder unter www.waldbrandgefahr.ch sowie auf der App von Meteo Schweiz.