Kanton Uri
Diesjähriger Tag der Kranken steht unter dem Motto «Lebe dein Leben»

Zum Aktionstag wendet sich der Urner Gesundheitsdirektor an die Bevölkerung. Er ermuntert, den Blick auf das Positive zu richten.

Drucken
Der Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor Christian Arnold.

Der Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektor Christian Arnold.

Bild: Markus Zwyssig

Am Sonntag ist der nationale «Tag der Kranken». Dieser soll die Bevölkerung heuer dazu inspirieren, sich frühzeitig mit dem eigenen Leben zu befassen, wie die Urner Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion in einer Medienmitteilung schreibt. Denn: Ereignisse wie Krisen, Krankheiten oder das nahende Lebensende träten möglicherweise plötzlich ein, was dazu führe, dass sich Menschen vertieft mit ihrem Leben und ihren Bedürfnissen auseinandersetzen würden. In solchen Situationen sei es dann meist zu spät, all jenes zu leben und erleben, was man möchte – und genau deshalb soll man sich frühzeitig mit sich befassen.

Darum geht es

Der «Tag der Kranken», der jeden ersten Sonntag im März stattfindet, sensibilisiert die Bevölkerung zu einem besonderen Thema aus dem Bereich Gesundheit und Krankheit. Der Tag will dazu beitragen, gute Beziehungen zwischen Kranken und Gesunden zu fördern, Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken zu schaffen und an die Pflichten der Gesunden gegenüber kranken Menschen zu erinnern. Zudem setzt er sich für die Anerkennung der Tätigkeiten all jener ein, die sich beruflich und privat für Patientinnen und Patienten engagieren. Hinter dem Tag steht der gleichnamige Trägerverein.
Weitere Informationen unter www.tagderkranken.ch

Der Urner Gesundheitsdirektor Christian Arnold ermuntert die Urner Bevölkerung, «den Blick auf das Positive zu richten sowie aktiv auf andere zuzugehen und sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten etwas Gutes zu tun», wie es in der Mitteilung weiter heisst. Dabei gehe es nicht darum, Krankheiten und deren Einschränken zu verdrängen. Vielmehr solle der Blick dem gelten, was noch geht, statt sich damit zu befassen, was nicht mehr geht.

Arnold verweist darauf, dass etwa die Vergangenheit oder die Angehörigen helfen können, eine schwierige Situation aus einer anderen Perspektive zu betrachten, damit diese besser gemeistert und neuer Lebensmut geschöpft werden kann. Und weiter: «Allen Patientinnen und Patienten wünsche ich die Kraft, um Ihr Leben zu leben und so Energie und Zuversicht zu tanken, um bald wieder gesund zu werden.» (zgc)