Kanton Uri
Feuerwehrverband hat sechs neue Kommandanten ausgebildet

Im Grundkurs des Feuerwehrverbandes Uri sind die Teilnehmer auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet worden.

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Sechs Teilnehmer aus vier Sektionen haben vor kurzem den fünftägigen Grundkurs für Feuerwehrkommandanten besucht, den der Feuerwehrverband Uri anbietet. Es standen 44 Lektionen und Referate auf dem Programm. Sechs verschiedene externe Referenten und fünf Feuerwehrinstruktoren bereiteten die Teilnehmer auf ihre künftigen Aufgaben als Chef einer Orts- oder Betriebsfeuerwehr vor.

Die Teilnehmer des Kurses (hinten von links): Thomas Gisler, Ruedi Müller, Ruedi Stadler, Marco Zgraggen, Pius Baumann und André Gisler. Vorne von links: die Ausbildner Stefan Dahinden, Walter Imholz, Stefan Tresch, Josef Kägi, Fabian Tresch.

Die Teilnehmer des Kurses (hinten von links): Thomas Gisler, Ruedi Müller, Ruedi Stadler, Marco Zgraggen, Pius Baumann und André Gisler. Vorne von links: die Ausbildner Stefan Dahinden, Walter Imholz, Stefan Tresch, Josef Kägi, Fabian Tresch.

Bild: PD

Das abwechslungsreiche Programm deckte ein breites Spektrum ab. Die Aufgaben innerhalb der Feuerwehr wie Ausbildungsplanung, Kaderplanung und Nachwuchsförderung, Budgetierung, Materialbewirtschaftung und Prüfung wurden intensiv behandelt. Neben den administrativen Aufgaben der Kommandanten arbeiten sie auch mit verschiedenen anderen Akteuren zusammen.

Zusammenarbeit als zentraler Punkt

Die Polizei als einer der wichtigsten Partner der Feuerwehr stellte den Dienstbetrieb und die Einsatzzentrale Flüelen vor. Die Ermittler vom kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Uri hielten ein interessantes Referat zum Thema Brandursachen und Brandermittlung. Auch die Möglichkeiten beim Materialtransport per Helikopter wurden praxisnah durch Swiss Helicopter vermittelt.

Dem Umgang mit Medien wurde in diesem Kurs viel Bedeutung zugemessen. So konnten die Teilnehmer direkt erfahren, wie es sich anfühlt, vor einer Kamera zu stehen und mit kritischen Fragen konfrontiert zu werden. Interessant für alle Teilnehmer war es ebenfalls zu sehen und hören, wie man im «Fernsehen» wirkt. Auch das Amt für Umweltschutz Uri hielt ein Referat vor Ort und orientierte die angehenden Feuerwehrkommandanten über die umwelttechnischen Belange bei einem Feuerwehreinsatz und was es dabei zu beachten gilt.

Der Feuerwehrkommandant repräsentiert die Feuerwehr auch nach aussen, wie weiter vermittelt wurde. Es wirkt es sich positiv aus, wenn Aufbau, Funktionsweise und Ziele der Partnerorganisationen bekannt sind. Je besser die Kenntnisse sind, desto einfacher wird es, auf den anderen einzugehen und die Schnittstellen im Ereignisfall festzulegen. Schliesslich haben alle Organisationen im Bereich Rettung und Sicherheit das gleiche Ziel: Menschen in Not zu helfen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kooperation. Dieser Punkt wurde im Grundkurs für Kommandanten neben den fachlichen Themen zentral behandelt.

Organisation und Material optimieren

Nach fünf interessanten und anstrengenden Kurstagen hatten alle Teilnehmer viele Eindrücke zu verarbeiten. An diesen kantonalen Kursen sehen die Teilnehmer immer wieder über den «Tellerrand der eigenen Feuerwehr» hinaus. Diese Kurse helfen, die «Betriebsblindheit» abzubauen und geben immer wieder Impulse, Organisation und Material zu optimieren, damit effizientere Einsätze zum Wohl der Allgemeinheit geleistet werden können. Teilnehmer und Instruktoren zogen durchwegs eine sehr positive Bilanz. Interessierte Teilnehmer, motivierte Referenten und eine tadellose Vorbereitung garantierten schliesslich, dass der Kurs ein Erfolg wurde. (pd/lur)