Kanton Uri
«Ruedirennt» bald auch in Altdorf – beim Charity-Event sollen Spenden für eine Stiftung gesammelt werden

Am 14. September findet in Altdorf im Rahmen der Charity-Tour-de-Suisse der «Ruedirennt»-Halbmarathon statt. Organisiert wird der Anlass durch Steve-Events. Es werden nicht nur Kilometer, sondern auch Gelder für den guten Zweck gesammelt.

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Einen Monat lang jeden Tag einen Halbmarathon laufen – was vielen den Atem im Hals stecken lässt, wird für Ruedi Frehner, Initiant des Projekts Charity-Tour-de-Suisse, im September Realität. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit. Mit seinem Projekt will er, mit Unterstützung von Kantonsbotschafterinnen und -botschaftern, jeden Tag in einem anderen Kanton für einen guten Zweck einen Halbmarathon joggen und dabei Gelder sammeln. Jede Botschafterin und jeder Botschafter kann dabei selbst entscheiden, an welche Stiftung das gesammelte Geld gespendet wird.

Laufen für Kinder mit Beeinträchtigung

Hier kommt Steve Gisler, Laufsport-Enthusiast und Inhaber von Steve-Events, ins Spiel. In Zusammenarbeit mit dem Partner Imholz Sport Bürglen ist der Erstfelder für die Organisation und Durchführung des Halbmarathons im Kanton Uri verantwortlich. «Der Laufsport verbindet Menschen weltweit, aber auch in unserem Kanton. Es entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl, und wenn dabei noch Gelder für den guten Zweck gesammelt werden, ist das unbezahlbar», so Steve Gisler. Die erhofften Spenden sollen der Stiftung Papilio in Altdorf zugutekommen, welche sich für Kinder mit Beeinträchtigung einsetzt.

Symbolische Übergabe des Uristier-T-Shirts durch Steve Gisler (links) an Martin Huber, Geschäftsleiter der Stiftung Papilio.

Symbolische Übergabe des Uristier-T-Shirts durch Steve Gisler (links) an Martin Huber, Geschäftsleiter der Stiftung Papilio.

Bild: PD

Der Treffpunkt des Halbmarathons ist am 14. September um 16.45 Uhr beim Telldenkmal in Altdorf. Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiches Erscheinen. Nebst dem Halbmarathon können auch nur einzelne Teilabschnitte gelaufen werden. Auch eine Begleitung mit dem Bike oder das kurze Vorbeischauen beim Telldenkmal werden gerne gesehen. An diesem Tag geht es nicht darum, wer am schnellsten ist, oder wer die meisten Kilometer abspulen kann, sondern um die Freude am Laufsport und das Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung.