Kanton Uri
Zauberhafte Stimmung beim Hilfswerk der Kirchen Uri: Stellenleiterin verabschiedet sich bei Dankesessen

Beim Dankesessen der Organisation verabschiedete sich Stellenleiterin Maria Egli von den freiwilligen Helferinnen und Helfern.

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«Was wäre aus dem Hilfswerk der Kirchen Uri ohne seine Freiwilligen geworden?», fragte, die Ende November in Pension gehende Stellenleiterin des Hilfswerks der Kirchen Uri, Maria Egli, anlässlich des Dankesessens, zu dem das Hilfswerk der Kirchen Uri seine Freiwilligen am 27. Oktober eingeladen hatte. Etwas mehr als ein Drittel der über 100 für das Hilfswerk engagierten Personen nahmen am Anlass teil.

Erika Lüscher erzählte erfundene Geschichten mit einem wahren Kern.

Erika Lüscher erzählte erfundene Geschichten mit einem wahren Kern.

Bild: PD

Dabei sorgte Erika Lüscher mit ihren Märchen für Erwachsene für eine zauberhafte Stimmung. Ihre Geschichten brachten nicht nur Erfundenes, sondern auch Erfahrungen aus dem wahren Leben zum Ausdruck und sorgten damit für viel seelischen Anklang.

Dass auch die Freiwilligenarbeit beim Hilfswerk kein Märchen ist, zeigten die verschiedenen Ausführungen von Esther Zgraggen aus dem Vorstand und Maria Egli von der Geschäftsstelle.

Die Verantwortlichen des Hilfswerks äusserten sich dankbar, über all die vergangenen Jahre soviel freiwillige Unterstützung erfahren zu haben. Wie Maria Egli ausführte, wurden seit dem Start der Geschäftsstelle im Jahr 2005 rund 50’000 Freiwilligenstunden geleistet, was mindestens einer zusätzlichen 100-Prozent-Stelle gleichkomme.

Projekte ohne Freiwillige nicht möglich

Nicht nur das Hilfswerk dürfe auf diesen Einsatz stolz sein, sondern auch die Urnerinnen und Urner, die im gesamtschweizerischen Vergleich in Sachen Freiwilligenarbeit weit vorne stünden. «Deine Mithilfe führt reale Probleme zu einem guten Ende»: Wozu das grosse Engagement von Freiwilligen beim Hilfswerk nützlich ist, stand unter anderem auf der Etikette des verschenkten Märlitees.

Tatsächlich hätten verschiedene Projekte zu Gunsten von sozial benachteiligten Menschen ohne die Freiwilligen keinen Bestand beim Hilfswerk, so die allgemeine Überzeugung in der Institution.

Gemütlicher Austausch am Essen der Freiwilligen.

Gemütlicher Austausch am Essen der Freiwilligen.

Bild: PD

Mit Wehmut und einem grossen Dankeschön verabschiedete sich Maria Egli von den Anwesenden. Es sei wundervoll gewesen, was mit der vielfältigen Hilfe und dem tollen Miteinander alles hätte erreicht werden können, nicht zu sprechen vom grossen moralischen Rückhalt, den sie persönlich dabei erfahren habe.

So wünschte sie sich vor allem, dass das Hilfswerk weiterhin auf die tatkräftige Unterstützung seiner Freiwilligen würde zählen und so auch unter der neuen Stellenleitung von Evelyne Zopp würde wachsen und gedeihen können.

Für das leibliche Wohl und angeregte Gespräche an diesem zauberhaften Abend sorgte schliesslich auch das Geschwellti-Essen mit dem anschliessenden Dessertbuffet. (pd)