Kantonsspital Uri
Zwei Ärzte verlassen das Spital und gründen eigene orthopädische Klinik in Altdorf

Marcel Ziswiler und Uwe Erdmenger machen sich selbstständig. Die Ärzte werden aber weiter mit dem Kantonsspital Uri zusammenarbeiten.

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Zwei Ärzte verlassen das Kantonsspital Uri. Marcel Ziswiler, aktuell Chefarzt Orthopädie und Traumatologie am KSU, sowie Uwe Erdmenger, aktuell Leitender Arzt Orthopädie am KSU, haben sich entschlossen, den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen und in Altdorf, unter dem Namen «Orthopädische Klinik Uri AG» eine eigene Praxis zu gründen. Das teilt das KSU in einer Mitteilung mit. Sie werden daneben weiterhin am KSU als Belegärzte tätig sein. Die Orthopädische Klinik Uri AG wird im Sommer 2024 unter der Leitung von Uwe Erdmenger und Marcel Ziswiler am Standort Strickermatte Haus D, gegenüber des Bahnhof Altdorf, eröffnet.

Uwe Erdmenger.

Uwe Erdmenger.

Bild: KSU
Marcel Ziswiler.

Marcel Ziswiler.

Bild: KSU

Das Angebot der Orthopädie und Traumatologie am Kantonsspital Uri (KSU) wurde seit 1986 laufend ausgebaut und erweitert. Insbesondere mit dem Bezug des Neubaus im Sommer 2022 habe das KSU das Angebot attraktiver machen können und verfüge aktuell über moderne und zeitgemässe Behandlungsmöglichkeiten. «Wir versorgen die Bevölkerung tagtäglich professionell und zeitnah mit modernsten Behandlungen und stellen den traumatologischen Notfalldienst sicher», wird der Spitaldirektor Fortunat von Planta in der Mitteilung zitiert.

Operationen, sowie die stationären Behandlungen der Patientinnen und Patienten der Orthopädischen Klinik Uri AG sollen weiterhin prioritär am KSU durchgeführt werden. «Die Orthopädische Klinik Uri AG wird daher intensiv mit dem KSU zusammenarbeiten», wird Marcel Ziswiler zitiert. Jede Patientin oder jeder Patient hat die Möglichkeit auszuwählen, welche Versorgung für sie oder ihn passt. «Wir verstehen das zusätzliche Angebot als Erweiterung. Es entspricht dem heutigen Bedürfnis der Gesellschaft, dass Wahlmöglichkeiten für Patienten vorhanden sind. Zudem werden die Versorgungskapazitäten im Kanton erhöht», ergänzt von Planta. (mka)