OP am Grauen Star
Urnerinnen und Urner haben 2021 273 Augenoperationen in Armutsgebieten ermöglicht

13'650 Franken hat die Bevölkerung an die Christoffel-Blindenmission gespendet. Der Graue Star ist die häufigste Ursache für Blindheit in von Armut betroffenen Gebieten.

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Eine Operation am Grauen Star in Kampala (Uganda).

Eine Operation am Grauen Star in Kampala (Uganda).

Bild: PD

2021 spendeten Urnerinnen und Urner 13'650 Franken für die Augenarbeit der CBM Christoffel Blindenmission, wie die Organisation in einer Mitteilung schreibt. Sie ermöglichten damit 273 Operationen am Grauen Star bei von Armut betroffenen Menschen.

Insgesamt spendete die Urner Bevölkerung 30'101 Franken an die Christoffel-Blindenmission. Davon wurden 13’650 Franken für die Operation des Grauen Stars bei teilweise oder ganz erblindeten Menschen verwendet. Beim Grauen Star trübt sich die Augenlinse und die Sehkraft lässt nach oder verschwindet ganz. Bei einer Operation wird die Linse entfernt und durch eine künstliche ersetzt.

17 Millionen Menschen sind vom Grauen Star betroffen

Diese Augenkrankheit sei die global häufigste Ursache für Blindheit, heisst es in der Mitteilung weiter, und betreffe 17 Millionen Menschen. Diese Personen leben vorwiegend in Afrika, Asien und Lateinamerika und könnten sich die Operationen nicht leisten. Im vergangenen Jahr konnten mit Spendengeldern der Blindenmission insgesamt 285'000 Operationen finanziert werden. (nae)

Über die Christoffel-Blindenmission

Die CBM ist eine international tätige, christliche Entwicklungsorganisation und fördert Menschen mit Behinderungen in Ländern des Globalen Südens. Sie leistet Entwicklungszusammenarbeit sowie humanitäre Hilfe und ermöglicht, dass Behinderungen vorgebeugt sowie Menschen mit Behinderungen medizinisch betreut und gefördert werden. Von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die CBM als Fachorganisation anerkannt. Die CBM Schweiz führt das Zewo-Gütesiegel und ist Partnerorganisation der Glückskette. (nke)