Uri
Sechs Jubilare im Cäcilienverein St.Martin Altdorf

Die Generalversammlung des Cäcilienvereins St.Martin Altdorf blickte auf ein Jahr mit besonderen Herausforderungen zurück.

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In angenehmer Atmosphäre des Schwarzen Uristiersaales eröffnete die Präsidentin Agnes Schelbert letztens die Generalversammlung des Cäcilienvereins St.Martin von Altdorf. Auch dieses Jahr wurde sie von vielen Vereinsmitgliedern besucht.

Der Vorstand von links nach rechts: Agnes Schelbert, Ursi Aschwanden, Aaron Tschalèr, Regula Gisler-Ziegler, Dominik Maritz, Tanja Zgraggen und Manuela Auf der Maur.

Der Vorstand von links nach rechts: Agnes Schelbert, Ursi Aschwanden, Aaron Tschalèr, Regula Gisler-Ziegler, Dominik Maritz, Tanja Zgraggen und Manuela Auf der Maur.

Bild: PD

Agnes Schelbert konnte dieses Jahr wieder auf ein Vereinsjahr mit sehr vielen Aktivitäten zurückblicken. Im Dezember 2021 sorgte das Coronavirus noch einmal für Einschränkungen: Die Mitglieder probten mit Maske in der Bruder Klaus Kirche, da dort grosse Abstände eingehalten werden konnten. Trotz Maskenpflicht wurden an Weihnachten und im Januar die geplanten Messen gesungen. Kurz vor Ostern konnte dann das gewohnte Chorsingen ohne Einschränkungen wieder aufgenommen werden. Am Grillabend wurde Präses Daniel Krieg mit einem lecker gefüllten Rucksack und Musik verabschiedet. Kurz darauf führten Aaron Tschalèr und Regula Gisler-Jauch auf der Vereinsreise durch die Bündner Herrschaft. Natürlich kam auch das gemütliche Zusammensein nicht zu kurz.

Mehr Verantwortung beim Singen mit Maske

Im Bericht des Dirigenten waren einige Erkenntnisse des Jahres vermerkt: Singen mit Abstand führte zu einem schönen Chorklang, weil jede und jeder Einzelne beim Singen mehr Verantwortung übernehmen muss. Das Singen auf der Empore mit Maske bedeutet einen grösseren körperlichen Aufwand für die Singenden, der Klang selber unterscheidet sich aber nicht wesentlich vom Singen ohne Maske. Aaron Tschalèr verdankte Lea Ziegler-Tschalèrs Engagement bezüglich der Beschaffung der Hausorgel, die neu als Chororgel in der Kirche St.Martin steht.

Eine Woche vor der Generalversammlung fand die Orgelnacht statt. Es ist zur Tradition geworden, dass ein Orgelbeizli geführt wird. Dank dieses Engagements erhält die Vereinskasse einen willkommenen Zustupf. Dem Team um Barbara und Sepp Baumann, George und Edith Imhof, Barbara Arnold, Regula Gisler-Ziegler und Ursi Aschwanden wurde ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

Im kommenden Vereinsjahr 2023 steht im Vordergrund ein grosses Chorprojekt: das Paulus-Oratorium von Felix Mendelssohn. Das Konzert wird im Januar 2024 aufgeführt werden.

Zu Beginn der GV wurde der verstorbenen Vereinsmitglieder gedacht: Der Verein nahm Abschied von Regina Nager, Claudia Crisovan und Irene Hönztsch.

Aus dem Chor ausgetreten sind Sylvia Bendel, und Ruth Gnos. Auch Eleonore Naef und Josef Arnold traten aus dem aktiven Vereinsleben zurück, bleiben dem Verein aufgrund ihrer aktiven und langjährigen Mitgliedschaft als Ehrenmitglieder erhalten. Wegen seines Wegzuges von Altdorf verliess auch Präses Daniel Krieg den Verein.

Erfreulicherweise konnte der Cäcilienverein auch über die Aufnahme von drei neuen Mitgliedern abstimmen. Claire Arnold und Annette Lussmann, beide im Sopran singend, sowie Tim Imholz, der mit seiner Geige das Orchester verstärken wird, wurden aufgenommen.

Jacqueline Gisler ist seit 30 Jahren dabei

Cornelia Gamma Bissig, Regula Gisler-Ziegler und Stefan Planzer wurden für 20 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Sogar 30 Jahre lang ist Jacqueline Gisler Widmer Mitglied, Brigitte Hächler und Roland Walker 25 Jahre. Damit wurde ihnen die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Allen Jubilaren wurde herzlich für ihre Vereinstreue gedankt.

Die Jubilare von links nach rechts: Cornelia Gamma Bissig, Brigitte Hächler, Roland Walker, Stefan Planzer, Regula Gisler-Ziegler und Jaqueline Gisler.

Die Jubilare von links nach rechts: Cornelia Gamma Bissig, Brigitte Hächler, Roland Walker, Stefan Planzer, Regula Gisler-Ziegler und Jaqueline Gisler.

Bild: PD

Die Präsidentin dankte zudem dem Dirigenten Aaron Tschalèr für sein stetes Motivieren, seine Geduld, seine Kreativität und seine prägnante bis witzige Instruktionen. An viele weitere Personen ging ein weiteres Dankeschön. Auch den namentlich nicht genannten, die irgendwie am Gelingen des Vereinslebens mitgeholfen haben.

Zum Schluss wurde Jeanette Oderbolz aus dem Vorstand verabschiedet. 13 Jahre lang hat sie sich im Vorstand engagiert, Zeitungsartikel geschrieben und unzählige Apéros organisiert. Dafür dankte die Präsidentin ganz herzlich. (pd/fpf)