Volksschule
Die Gesundheit stand im Mittelpunkt der Urner Schulpräsidienkonferenz – praktische Tipps gab es mit auf den Weg

Die Schule Attinghausen lud am Mittwoch, 29. September, zur diesjährigen Schulpräsidienkonferenz ein. Im Mittelpunkt stand die Förderung der Gesundheit – insbesondere bei Lehrpersonen.

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Bildungsdirektor Beat Jörg (links) überreicht Thommy Walker, Schulleiter der gastgebenden Schule Attinghausen, einen Beitrag in die Klassenkassen jener, die den digitalen Gruss der Schule Attinghausen überbracht haben.

Bildungsdirektor Beat Jörg (links) überreicht Thommy Walker, Schulleiter der gastgebenden Schule Attinghausen, einen Beitrag in die Klassenkassen jener, die den digitalen Gruss der Schule Attinghausen überbracht haben.

Bild: PD

In der Aula des Berufs- und Weiterbildungszentrums Uri in Altdorf fand am Mittwoch, 29. September, die diesjährige Schulpräsidienkonferenz des Kantons Uri statt. Für die Organisation zeichnete sich der Schulrat von Attinghausen zuständig, der Anlass selbst wurde aber pandemiebedingt in Altdorf durchgeführt. Bevor es zum eigentlichen Hauptthema ging, durften sich die Anwesenden durch ein Vorstellungsvideo der Schule Attinghausen einstimmen lassen. Lachende, tanzende und musizierende Schülerinnen und Schüler flimmerten über die Leinwand, wobei die Kinder ihre Wünsche an die Schule der Zukunft formulierten.

Die Gesundheit der Lehrpersonen stand im Vordergrund

«Die Gesundheit aller Beteiligten steht im Mittelpunkt, auch in der Schule», sagte Regierungsrat Beat Jörg, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, anschliessend in seinen begrüssenden Worten. Damit setzte er den inhaltlichen Rahmen für die Konferenz. Hauptthema war die Gesundheitsförderung der Lehrpersonen – unabhängig von der aktuellen pandemiebedingten Lage, wie es in einer Mitteilung des Kantons Uri heisst. In einer vorgängigen Online-Befragung gaben die Teilnehmenden Auskunft über ihre berufliche Gesundheit und erhielten ein persönliches Feedback. Die anonymisierte Gesamtauswertung diente den Referentinnen, Alexandra Mahnig und Flavia Glanzmann von der Schweizerischen Gesundheitsstiftung Radix, am Nachmittag der Konferenz zur Illustrierung ihrer Ausführungen. Dabei erhielten die Anwesenden auch konkrete Handlungsempfehlungen. Als Praxisbeispiel diente zudem eine Präsentation von Tobias Scheuteri zum Angebot «Schule handelt» der Schulen Seedorf.

Nebst dem Thema der Gesundheitsförderung gab es auch Informationen zu aktuellen Projekten aus dem Amt für Volksschulen sowie der Bildungs- und Kulturdirektion, wie es in der Mitteilung des Kantons weiter heisst. Zudem erörterte Dominik Fürst vom Rechtsdienst des Kantons Uri anhand von einigen Fallbeispielen wichtige Punkte und auch Stolpersteine, welche es für die Schulbehörden beim Erlass von Verfügungen zu beachten gilt. Darüber hinaus analysierten die Teilnehmenden gemeinsam den Umgang mit den pandemiebedingten Umständen in der Volksschule. (inf)